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Russischer Regierungschef verteidigt Prozess gegen Pussy Riot

Moskau (dpa) - In dem umstrittenen Prozess gegen die Moskauer Skandalband Pussy Riot hat Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew das Vorgehen der Justiz verteidigt. In einigen anderen Ländern müssten die Frauen mit deutlich höheren Strafen rechnen als in Russland, sagte Medwedew der britischen Zeitung «The Times». Die Punkband hatte im Februar in der Erlöserkathedrale in Moskau dafür gebetet, dass Russland von Putin erlöst werden möge. Den drei Frauen drohen wegen Rowdytums sieben Jahre Straflager. Menschenrechtler kritisieren den Prozess als politisch motiviert.

Opposition / Justiz / Russland
30.07.2012 · 11:46 Uhr
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