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Russische Unruheregionen im Nordkaukasus bekommen neuen Status

Moskau (dts) - Die Unruheregionen Russlands im Nordkaukasus bekommen einen neuen Status und werden demnächst einen eigenen Bezirk bilden. Wie der russische Präsident Dmitri Medwedew heute mitteilte, solle der neue Föderationsbezirk Nordkaukasus aus dem Bezirk Süd ausgegliedert werden. Damit bildet der Nordkaukaus das achte Gebiet Russlands, zu denen bisher die Bezirke Süd, Nordwest, Mitte, Wolga, Ural, Sibirien und Fernost zählen. Der neue Bezirk wird unter anderen aus den unruhigen Teilrepubliken Tschetschenien, Dagestan und Inguschetien gebildet, in denen es in den letzten Monaten vermehrt Anschläge gegeben hat. Medwedew erhofft sich von dem Beschluss einen Schub für die Region im Sozial- und Wirtschaftsbereich. "Hier brauchen wir keinen Militärstrategen, sondern einen Verwalter, der die Wirtschaft aufbauen und gegen die Korruption vorgehen wird", lobte derweil Inguschetiens Präsident Junus-Bek Jewkurow gegenüber der Agentur Ria Novosti die Entscheidung Medwedews.
Russland / Weltpolitik
19.01.2010 · 19:20 Uhr
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