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Russische Ermittler melden Tod von «Topterrorist»

In Inguschetien sollen Terroristen ermordet worden sein, die an dem Anschlag auf den Schnellzug Moskau-St. Petersburg am 27. November 2009 beteiligt waren.Großansicht
Moskau (dpa) - Rund drei Monate nach einem Terroranschlag auf den Schnellzug Moskau-St. Petersburg haben russische Sicherheitskräfte nach eignen Angaben einen Teil der Drahtzieher bei einer Operation im Kaukasus getötet.

Soldaten hätten bei den islamistischen Untergrundkämpfern, die in der Teilrepublik Inguschetien erschossen worden seien, zahlreiche Beweise für eine Beteiligung an dem Anschlag mit damals mindestens 26 Toten gefunden. Das sagte Geheimdienstchef Alexander Bortnikow bei einem Treffen mit Präsident Dmitri Medwedew. Der «Newski Express» war Ende November 2009 von einem Sprengsatz teilweise zum Entgleisen gebracht worden. Zu dem Anschlag «aus Rache gegen Moskaus blutige Besatzungspolitik» hatten sich Rebellen aus dem Nordkaukasus bekannt.

Bortnikow bezeichnete einen der getöteten Rebellen als «Topterroristen und Chefideologen» des islamistischen Untergrunds in der Konfliktregion. Alexander Tichomirow, genannt Said Burjatski, habe als eine der Schlüsselfiguren in Inguschetien mit Propagandavideos im Internet für ein von Russland unabhängiges Kaukasus-Emirat geworben. Möglicherweise sei die Gruppe auch am ersten Anschlag auf den «Newski-Express» im August 2007 mit damals 60 Verletzten beteiligt gewesen, sagte der Geheimdienstchef nach Angaben der Agentur Interfax. Medwedew lobte die «Vernichtung der Banditen».

Terrorismus / Kaukasus / Russland
06.03.2010 · 15:10 Uhr
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