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Russische Armee kauft erstmals keine Kalaschnikow

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Moskau (dpa) - Erstmals in ihrer Geschichte hat die russische Armee 2011 keine Sturmgewehre vom weltberühmten Modell Kalaschnikow gekauft.

Die Armee forderte eine modernere Waffe mit größerer Schussweite und Trefferdichte, zitierte die Moskauer Zeitung «Iswestija» am Dienstag einen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums. Auch für 2012 und 2013 seien zunächst keine Neuanschaffungen geplant. Kalaschnikow-Hersteller Ischmasch versprach, bis Jahresende eine zeitgemäßere Variante vorzulegen. Die Armee durchläuft derzeit die größte Reform ihrer Geschichte.

Die Gewehr-Arsenale seien bis zum Anschlag gefüllt, sagte Generalstabschef Nikolai Makarow nach Angaben der Agentur Interfax. Aus Rücksicht auf seine angeschlagene Gesundheit sei der legendäre Entwickler Michail Kalaschnikow (91) nicht über den Verzicht der Armee informiert worden, sagte ein Verwandter. Das Modell vom Typ AK-47 mit dem markant gekrümmten Magazin gehört zu den am meisten verbreiteten Waffen der Welt.

Verteidigung / Russland
27.09.2011 · 11:26 Uhr
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