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Rund 2500 Personen aus NRW auf NSU-Liste

Düsseldorf (dpa) - Auf der Namensliste der Zwickauer Terrorzelle stehen nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums auch rund 2500 Menschen aus Nordrhein-Westfalen. Innenminister Ralf Jäger (SPD) habe die Polizei gebeten, die Betroffenen persönlich darüber zu informieren.

Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts habe es im Zusammenhang mit diesen Daten aber keine konkreten Anschlagpläne gegeben.

«Wir nehmen dennoch das Informationsinteresse der Betroffenen selbstverständlich sehr ernst», sagte Jäger laut Mitteilung. Deshalb werde die Polizei so schnell wie möglich mit ihnen reden. Das Landeskriminalamt arbeite mit Hochdruck daran, die zum Teil nicht aktuellen und unvollständigen Daten dafür aufzubereiten.

Die Behörden hatten einen USB-Stick gefunden, der dem Zwickauer Neonazi-Trio zugerechnet wird. Darauf ist eine Liste mit etwa 10 000 Namen. Darunter sollen Politiker, Kirchen, Ortsvereine von Parteien und Vereine gegen Rechts sein. Laut Sicherheitsbehörden sind die Daten willkürlich und telefonbuchartig zusammengestellt. Die Liste sei vermutlich zwischen 2005 und 2007 entstanden.

Extremismus / Kriminalität
18.11.2011 · 21:47 Uhr
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