Hochtief zeigte sich daher vorsichtiger für die Jahresprognose. Zwar bestätigte der Konzern die Gewinnschätzung, nach der ein Ergebnis vor Steuern leicht unter 550 Millionen und ein Konzerngewinn knapp unter 180 Millionen Euro erreicht werden soll. Es werde aufgrund der Rückstellungen "deutlich anspruchsvoller", diese Ziele zu erreichen.
Im zweiten Quartal kehrte Hochtief mit einem Ergebnis von knapp 77 Millionen Euro nach Steuern wieder in die Gewinnzone zurück, nachdem im ersten Quartal noch ein Verlust angefallen war. Nach Anteilen Dritter stand jedoch ein Minus von knapp 15 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich hingegen auf 6,4 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr noch rund 5,5 Milliarden Euro erzielt worden war.
Ende Juni lagen die Auftragseingänge mit 16,3 Milliarden Euro um 25 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand erreichte mit knapp 53 Milliarden Euro einen Rekordwert.
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