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Rotes Kreuz: Drei Millionen Menschen in Not

Rot-Kreuz-Zentrum in BerlinGroßansicht
Genf (dpa) - Das verheerende Erdbeben in Haiti hat nach Einschätzung des Roten Kreuzes rund drei Millionen Menschen schwer getroffen. Das bestätigte Peter Conneally von der Internationalen Föderation vom Roten Kreuz und Roten Halbmond (ICRC) am Mittwoch in Genf.

Die Vereinten Nationen haben nach eigenen Angaben für die Hilfe in dem Karibikstaat etwa 30 internationale Hilfeteams mobilisiert. Elizabeth Byrs vom UN-Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) betonte, die Hilfsprojekte liefen unter großen Schwierigkeiten an.

«Lebensrettende Hilfe für die Verletzten und die Bereitstellung von Unterkünften - das hat jetzt Priorität» sagte die OCHA-Sprecherin. Die ICRC sei ebenfalls bereits in der betroffenen Region aktiv. Dutzende Helfer arbeiteten in den völlig überlasteten Krankenhäusern - wo es noch möglich sei. Personal des regionalen UN-Büros in Panama sei in Richtung Dominikanische Republik gestartet, wo Hilfsmittel verfügbar seien, hieß es bei OCHA weiter. Die Dominikanische Republik ist das Nachbarland Haitis.

Auch das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) verfügt über Notfallvorräte in der Region. «Die Grundversorgung, wie Telefonverbindungen, Wasser und medizinische Versorgung, existiert nicht mehr», sagte Simon Schorno vom IKRK.

Das Welternährungsprogramm (WFP) hat nach eigenen Angaben bereits Lebensmittel für etwa 30 000 Menschen auf den Weg gebracht. Damit die Hilfe die Bedürftigen auch erreiche, müssten jedoch so schnell wie möglich Straßen und Brücken wieder befahrbar gemacht werden. Zwar sei der Flughafen der Hauptstadt offen, doch seien die Zufahrtswege auch von Häfen Hafen blockiert, sagte das WFP.

Erdbeben / Hilfsorganisationen / UN / Haiti
13.01.2010 · 16:11 Uhr
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