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Romney triumphiert auch bei zweiter US-Vorwahl

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Manchester (dpa) - Der Republikaner Mitt Romney nimmt Kurs aufs Weiße Haus. Nach seinem hauchdünnen Sieg in Iowa konnte er bei den zweiten Vorwahlen im Bundesstaat New Hampshire einen Triumph feiern.

Mit fast 40 Prozent der Stimmen deklassierte er alle Konkurrenten. Schon positioniert sich der 64-Jährige als der Mann, der im November bei der US-Präsidentschaftswahl gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama antreten wird.

«Das ist die Nacht, in der wir Geschichte gemacht haben», rief er seinen Anhängern zu. Demonstrativ erwähnte Romney seine republikanischen Konkurrenten nicht mehr, sondern nahm bereits Obama ins Visier. Bei der Wahl im November «geht es um die Seele Amerikas», sagte der frühere Gouverneur aus Massachusetts. Obama sei ein «gescheiterter Präsident».

Romney, der lange Zeit in der Finanzwirtschaft arbeitete und dort ein Millionen-Vermögen verdiente, betonte erneut seine Wirtschaftskompetenz. Er wolle Steuern senken, staatliche Regulierung abbauen und damit die Konjunktur endlich wieder in Schwung bringen. Er sei die Alternative zur «sozialistischen Politik» Obamas.

Romney gilt in Umfragen auch landesweit als Favorit. Er hat zudem gute Chancen, auch bei den nächsten Januar-Vorwahlen seiner Partei in South Carolina (21. Januar) und in Florida (31. Januar) als Sieger durchs Ziel zu gehen. Zwar stehen noch 48 weitere Vorwahlen an - doch Experten schließen nicht aus, dass das Rennen bereits Ende des Monats praktisch gelaufen sein könnte. «Wer könnte ihn noch stoppen?», fragte ein Moderator beim TV-Sender CNN.

Der Sieg Romneys in New Hampshire fiel noch deutlicher aus als erwartet. Nach Auszählung von mehr als 95 Prozent der Stimmen kam der Kongressabgeordnete Ron Paul mit rund 23 Prozent auf den zweiten Platz. Jon Huntsman, der Ex-Gouverneur von Utah und frühere Botschafter in Peking, landete mit 17 Prozent auf Rang drei.

Newt Gingrich, Ex-Präsident im Abgeordnetenhaus, erreichte lediglich 10 Prozent der Stimmen. Der strikt konservativ und religiös ausgerichtete Rick Santorum kam nur auf gut 9 Prozent - noch in Iowa lag er nur acht Stimmen hinter Romney. Rick Perry, Gouverneur von Texas, landete mit nur 1 Prozent abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Allerdings machten Romneys Konkurrenten klar, dass sie noch nicht das Handtuch werfen wollen. «Es kommt nicht in Frage, die Dynamik, mit der wir begonnen haben, jetzt abzubrechen», sagte Paul, ein extrem libertärer Kandidat, der für einen weitgehenden Rückzug des Staates eintritt. Man bleibe Romney auf den Fersen. Paul fordert den sofortigen Rückzug der US-Truppen aus anderen Ländern. Die USA könnten es sich nicht mehr leisten, «Weltpolizist» zu sein.

«Der dritte Platz ist ein Ticket, mit dem man weiterfahren kann», sagte Huntsman. Er werde bei der nächsten Abstimmung in South Carolina antreten. Ähnlich äußerte sich auch Santorum.

Experten meinen, Romney könne wegen seiner Wirtschafts-Kompetenz zum gefährlichsten Gegner Obamas werden. Allerdings hat er auch deutliche Schwächen: Selbst seine Konkurrenten porträtierten den ehemaligen Unternehmensberater als Mann des Geldes, der Firmen pleite gehen ließ, um die Überreste dann gewinnträchtig zu verkaufen. Auch Anhänger bemängeln immer wieder, Romney sei zu glatt und man könne mit ihm nicht so recht warm werden.

Inoffiziell verlautete, das Weiße Haus bereite sich schon seit geraumer Zeit auf Romney als wahrscheinlichsten Kandidaten der Republikaner vor. Die Präsidentenwahlen in den USA sind am 6. November.

Wahlen / USA
11.01.2012 · 14:46 Uhr
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