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Rom will Flüchtlinge nach Tunesien zurückschicken

Rom (dpa) - Italien will ab sofort alle über das Mittelmeer kommenden tunesischen Flüchtlinge in ihr Heimatland zurückschicken. Immigranten, die sich schon im Land befinden, sollen eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis erhalten, mit der sie auch in andere EU-Staaten einreisen können. Das erklärte der italienische Innenminister Roberto Maroni in Rom. Außerdem verständigten sich beide Länder auf gemeinsame Kontrollen vor der tunesischen Küste. Seit Januar sollen mehr als 22 000 vorwiegend tunesische Flüchtlinge auf die süditalienische Insel Lampedusa geflohen sein.

Migration / Italien / Tunesien
07.04.2011 · 14:36 Uhr
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