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Rom und Paris fordern Ausnahmen bei Schengen-Abkommen

Rom (dpa) - Italien und Frankreich fordern wegen der jüngsten Flüchtlingswelle aus Tunesien eine Reform des Schengener Abkommens. In Extremfällen wollen die beiden Länder wieder die Grenzen innerhalb der EU kontrollieren und die Reisefreiheit vorübergehend beschränken. Darauf verständigte sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Rom mit dem italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi. Anders als die EU-Kommission ist auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich dafür, in Ausnahmefällen die Grenzen innerhalb der EU wieder zu kontrollieren.

Migration / Italien / Frankreich
26.04.2011 · 19:58 Uhr
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