New York / London (rohstoffecheck.de) - Am Ölmarkt herrscht am Freitagmittag nach gestrigen Gewinnen weiter Zurückhaltung. Der Future für Brent Crude (September-Kontrakt) notiert im Londoner Handel bei 113,98 Dollar je Barrel und damit 1,13 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (September-Kontrakt) notiert 0,01 Dollar fester bei 95,61 Dollar je Barrel.
In New York notiert leichtes US-Öl (September-Kontrakt) bei 95,61 Dollar. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl in New York ist für 3,10 Dollar erhältlich. Ein September-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notiert bei 3,04 Dollar.
Der Veröffentlichung des wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung vom Mittwoch zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 3,7 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor ebenfalls -3,7 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 2,4 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 1,8 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 0,7 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor -0,7 Mio. Barrel.
Die Futures für Edelmetalle tendieren am Mittag weiter uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) notiert 1,40 Dollar leichter bei 1.617,80 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 0,03 Dollar leichter bei 28,18 Dollar. Die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) wird bei 1.458 Dollar (+22,80 Dollar) gehandelt.
Auch die Industriemetalle tendieren uneinheitlich. Aluminium notiert 2,99 Dollar fester bei 1.868 Dollar. Kupfer tendiert 72,60 Dollar fester bei 7.537 Dollar. Nickel notiert 47,98 Dollar leichter bei 15.527 Dollar.
Heute sind bisher nachstehende Daten veröffentlicht worden:
Die deutschen Erzeugerpreise sind im Juli zum Vormonat gleich geblieben. Einen Monat zuvor waren sie um 0,4% gesunken. Im Jahresvergleich verteuerten sich die Preise der Erzeuger in Deutschland um 0,9% nach +1,6% im Monat zuvor.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im Gastgewerbe in Deutschland im Juni um nominal 2,2% gestiegen. Real wurde jedoch ein Rückgang in Höhe von 0,3% verzeichnet. Gegenüber dem Vormonat wurde Kalender- und saisonbereinigt ein nominaler Umsatzrückgang in Höhe von 0,9% verzeichnet, nach noch +1,1% im Vormonat. Real entspricht dies einem Minus von 1,3%, verglichen mit +0,6% in der letzten Veröffentlichung.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohn- und Nichtwohngebäude (alle Baumaßnahmen) ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5.367 bzw. 4,9% auf 113.963 gestiegen.
Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung für Juni einen Überschuss von 14,9 Mrd. Euro aus verglichen mit einem Plus in Höhe von 0,2 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Das Plus des Vormonats lag bei 7,1 Mrd Euro. Die Ausfuhren sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 2,4% gestiegen, die Einfuhren blieben stabil. In der ersten Schätzung für den gesamten Bereich der EU weist die Handelsbilanz ein Überschuss von 0,4 Mrd. Euro aus verglichen mit -15,3 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Das Minus im Vormonat lag bei -3,8 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 2,1% gestiegen , gleichzeitig sind die Einfuhren um 0,9% geklettert.
Die weitern Daten des heutigen Tages im Überblick:
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan August 16:00 - US Frühindikatoren Juli (17.08.2012/rc/n/m)