New York / London (rohstoffecheck.de) - Am Ölmarkt herrscht am Donnerstagmittag nach gestrigen Gewinnen weiter wenig Bewegung. Der Future für Brent Crude (September-Kontrakt) notiert im Londoner Handel bei 116,25 Dollar je Barrel und damit 0,02 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (September-Kontrakt) notiert 0,05 Dollar fester bei 94,38 Dollar je Barrel.
In New York notiert leichtes US-Öl (September-Kontrakt) bei 94,37 Dollar. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl in New York ist für 3,09 Dollar erhältlich. Ein September-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notiert bei 3,08 Dollar.
Der gestrigen Veröffentlichung des wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 3,7 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor ebenfalls -3,7 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 2,4 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 1,8 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 0,7 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor -0,7 Mio. Barrel.
Die Futures für Edelmetalle tendieren am Mittag leicht stärker. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) notiert 0,20 Dollar fester bei 1.606,80 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 0,01 Dollar fester bei 27,82 Dollar. Die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) wird bei 1.397,70 Dollar (+1,50 Dollar) gehandelt.
Die Industriemetalle tendieren uneinheitlich. Aluminium notiert 9,01 Dollar leichter bei 1.846 Dollar. Kupfer tendiert 0,74 Dollar leichter bei 7.397 Dollar. Nickel notiert 12,28 Dollar fester bei 15.338 Dollar.
Heute sind bisher nachstehende Daten veröffentlicht worden:
Im zweiten Quartal 2012 verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Erwerbstätigkeit in Deutschland insgesamt um 1,3% auf 41,6 Mio. gestiegen. Im Quartal zuvor war die Zahl der Erwerbstätigen um 1,4% gestiegen. Das Baugewerbe konnte im zweiten Quartal einen Anstieg um 1,1% verbuchen. Der Dienstleistungsbereich legte 2,5% zu. Im produzierenden Gewerbe ohne das Baugewerbe nahm die Erwerbstätigkeit um 1,4% zu, im Bereich der Land- und Forstwirtschaft war ein Rückgang um 0,4% zu verzeichnen. Die geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen sind im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,3% auf 331,8 gesunken. Alle Erwerbstätige insgesamt haben mit 13,8 Mrd. Stunden 0,9% mehr Arbeitsstunden geleistet als im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Juli bei 2,4%. Im Vormonat hatte die jährliche Inflationsrate ebenfalls bei 2,4% gelegen. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei 2,6% gelegen. Der Monatsvergleich wird mit -0,5% angegeben. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,5% nach 2,5% im Vormonat und 2,9% im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei -0,4%.
Der Weltwirtschaftsklimaindikator für das dritte Quartal ist auf 85,1 zurückgegangen von noch 95,0 im zweiten Quartal. Ein Jahr zuvor hatte der Wirtschaftsklimaindex bei 97,7 gestanden. Der Index für die aktuelle Lage notiert bei 78,5 nach noch 87,9 im Vorquartal. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Indikator bei 99,1 notiert. Der Indikator für die Erwartungen sinkt auf 91,2 nach 101,8 im zweiten Quartal 2012. Im entsprechenden Quartal vor einem Jahr lag der Indikator noch bei 96,5.
Die weitern Daten des heutigen Tages im Überblick:
14:30 - US Wohnbaubeginne Juli 14:30 - US Wohnbaugenehmigungen Juli 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 16:00 - US Philadelphia Fed Index August 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills 17:00 - US Ankündigung 52-wöchiger Bills 17:00 - US Ankündigung 5-jähriger TIPS (16.08.2012/rc/n/m)