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Röttgen wirbt für Konsens in Energiepolitik

Statement Umweltminister RöttgenGroßansicht

Berlin (dpa) - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat sich für einen breiten gesellschaftlichen Konsens in der Energiepolitik ausgesprochen.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung aus CDU, CSU und FDP müsse jetzt alle gesellschaftlich relevanten Gruppen wie Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmen einladen, «dieses Thema aus der Kampfzone herauszubringen», sagte der auch für Reaktorsicherheit zuständige Minister in der ARD.

Der Beschluss der Bundesregierung, die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken auszusetzen, habe nichts mit Wahlkampftaktik zu tun, sagte Röttgen. «Diese Frage ist viel zu fundamental.» Der CDU-Politiker sagte: «Ich finde es abstoßend, wie hier zum Teil parteitaktisch agiert wird.» Aus manchen Gesichtern von Kritikern der Regierung spreche «die parteitaktische Freude an diesem Ereignis».

Der Minister sagte, er gehe davon aus, dass diejenigen Atomkraftwerke, die während des Moratoriums vom Netz genommen würden, auch dauerhaft stillgelegt werden. «Das kann ja nicht anders sein.» Deutschland müsse jetzt möglichst schnell aus der Kernenergie herauskommen. «Laufzeit ist immer Laufzeit mit Restrisiko. Das ist eine neue Realität, die jetzt eingetreten ist.» Auch beim Weg in Erneuerbare Energien gebe es aber harte Realitäten, denen sich alle stellen müssten, sagte Röttgen.

Atom / Bundesregierung
15.03.2011 · 11:05 Uhr
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