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Röttgen: Entscheidung über Asse-Atommüll noch nicht endgültig

Hannover (dts) - Im Falle des Atommüll-Endlagers Asse ist die endgültige Entscheidung durch den Umweltminister Norbert Röttgen noch nicht gefallen. Der "Braunschweiger Zeitung" vom Freitag sagte der CDU-Politiker, er wolle die Abfälle zwar schnellstmöglich aus dem Schacht Asse auslagern lassen, zuerst müssten aber Proben von Einlagerungskammern genommen und untersucht werden. Die Kenntnisse zum Zustand im Atommüll-Endlager seien bisher mangelhaft. In einem Gutachten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) wurde die Empfehlung ausgesprochen, den gesamten Atommüll aus der einsturzgefährdeten Schachtanlage Asse herauszuholen. Anschließend sollten die rund 126000 Fässer mit leicht- und mittelradioaktivem Atommüll im Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerz-Bergwerk in Salzgitter, endgelagert werden. Die Behörde rät zudem der Politik zu größter Eile, angesichts des "prekären Zustands der Grube" Asse.
DEU / NDS / Atommüll / Umweltschutz
15.01.2010 · 09:29 Uhr
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