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Rösler zweifelt Zeitplan für Energiewende an

Berlin (dts) - Angesichts zahlreicher Probleme bei der Umsetzung der Energiewende hält Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eine Streckung des Zeitplans für möglich. In der "Bild-Zeitung" sagte Rösler, der Umbau der Energieversorgung müsse mit Augenmaß geschehen. "Die Zeitachse und die Ziele für die Energiewende stehen. Aber wir müssen nachsteuern, wenn Jobs und unsere Wettbewerbsfähigkeit bedroht sein sollten", so der FDP-Chef.

Der Minister betonte, die Bezahlbarkeit von Strom für Verbraucher und Unternehmen habe für ihn "oberste Priorität". Die Bundesregierung hatte im Frühjahr 2011 die Energiewende beschlossen. Sie sieht unter anderem den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 vor. Zuletzt hatte bereits Umweltminister Peter Altmaier (CDU) den Zeitplan für die Energiewende angezweifelt, der unter dem Eindruck der Katastrophe von Fukushima im Frühjahr 2011 beschlossen wurde.
DEU / Energie
17.07.2012 · 09:09 Uhr
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