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Rösler will «ordnungspolitisches Gewissen» sein

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Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will in seinem neuen Amt als ordnungspolitisches Gewissen in der Regierung auf Wettbewerb und Wachstum achten. Er übernahm die Amtsgeschäfte von Rainer Brüderle, der nun neuer Fraktionschef der FDP im Bundestag ist.

«Ich bin also der Neue», stellte sich der 38-jährige Rösler den Mitarbeitern vor. Der Ex-Gesundheitsminister betonte, er erwarte Treue und Loyalität. Umgekehrt sei er immer ansprechbar und offen für kompetenten Rat: «Kein Mensch kann alles wissen.» Rösler war am Freitag auf dem FDP-Parteitag zum neuen Vorsitzenden der Liberalen gewählt worden.

Brüderle erklärte, das Wirtschaftsressort sei ein Elite-Ministerium, das alle Dinge in der Regierungsarbeit querbeet im Blick haben müsse. «Ich habe nie Ordnungspolitik inszeniert, sondern praktiziert.»

Wichtige Aufgaben seien jetzt die Energiewende sowie Konzepte zur Sicherung von Rohstoffen und Export. Er werde mit seinem Nachfolger eng in Kontakt sein: «Ich werde Philipp Rösler mit allem Nachdruck unterstützen», sagte Brüderle.

Bundesregierung / Wirtschaftspolitik
16.05.2011 · 10:36 Uhr
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