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Rösler setzt in Debatte um EM auf Diplomatie statt Boykott

Passau (dpa) - Im Fall der ukrainischen Oppositionsführerin Julia Timoschenko geht FDP-Chef Philipp Rösler auf Distanz zu Forderungen nach einem politischen Boykott der Fußball-EM. Ihm sei es wichtig, Schritte für mehr Rechtsstaatlichkeit in der Ukraine auf den Weg zu bringen. Da sei Diplomatie gefragt, sagte Rösler der «Passauer Neuen Presse». Damit grenzte sich Rösler von Kanzlerin Angela Merkel ab. Die Kanzlerin erwägt laut «Spiegel», ihren Ministern einen Verzicht auf den Besuch der Spiele zu empfehlen.

Justiz / Timoschenko / Fußball / EM / Ukraine
30.04.2012 · 18:32 Uhr
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