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Rösler fordert langfristige Übereinkommen zur Stabilisierung der Märkte

Berlin (dts) - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat langfristige Übereinkommen zur Stabilisierung der Märkte gefordert. Er warb für einen Stabilitätsrat in der Euro-Zone. Man müsse die Ursache der Schuldenkrise bekämpfen, betonte Rösler im "Bayerischen Rundfunk".

"Und deshalb fordern wir klare Regeln, um dort mehr Stabilität zu garantieren und zwar nicht kurzfristig, sondern dauerhaft", sagte der FDP-Chef. Indessen räumte der Bundeswirtschaftsminister ein, seinen Vorschlag zuvor nicht mit Finanzminister Wolfgang Schäuble abgestimmt zu haben. "Als Wirtschaftsminister mache ich natürlich eigene Vorschläge, die muss ich auch nicht abstimmen. Aber ich glaube, in der Sache sind wir uns da vollkommen einig", sagte Rösler im ZDF. Zuvor habe man die Idee im Kanzleramt als "interessant" gewertet. Das neue Gremium soll zur Überwachung der Haushaltssolidität geschaffen werden. Der Vorschlag sieht auch eine Schuldenbremse für alle Euro-Staaten und Tests für die Wettbewerbsfähigkeit der Länder vor.
DEU / Parteien / Wirtschaftskrise
10.08.2011 · 11:57 Uhr
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