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Rio de Janeiro setzt sich im Rennen um Olympia 2016 durch

Kopenhagen/Rio (dts) - Die brasilianische Großstadt Rio de Janeiro ist vom Internationalen Olympische Komitee (IOC) zum Austragungsort der Olympischen Sommerspiele im Jahr 2016 erklärt worden. Die Stadt hatte sich heute im letzten der vier Wahlgänge mit 66 zu 32 Stimmen gegen Madrid durchsetzen können. Zuvor waren schon Tokio und Chicago ausgeschieden. Im Vorfeld seiner mittlerweile fünften Bewerbung hatte Rio de Janeiro das IOC aufgefordert, Olympische Spiele erstmals nach Südamerika zu bringen. "Unter den zehn stärksten Wirtschaftsmächten der Welt ist Brasilien das einzige Land der Welt, das noch nie Olympia-Gastgeber war", so Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva. "Für die anderen wäre es nur ein weiteres Olympia, in Rio wären es Spiele für ganz Brasilien und Südamerika". Brasilien hatte eigens zur Überzeugung des Komitees ein erneuertes Polizeisystem ausgearbeitet und eine 14 Milliarden Dollar umfassende Investition für die fehlenden oder mangelhaften Infrastrukturen garantiert. Zur Unterstützung bei den Vorbereitungen der Spiele erhält Rio de Janeiro nun etwa eine Milliarde US-Dollar vom IOC. An der Copacabana brach unmittelbar nach Bekanntwerden der Entscheidung Jubel aus, stundenlang anhielt. "In Rio de Janeiro steht das öffentliche Leben quasi still, das ist krasser als im Karneval", sagte ein Augenzeuge.
Dänemark / Olympiade
03.10.2009 · 01:29 Uhr
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