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Richterskala beschreibt die Erdbebenstärke

Hamburg (dpa) - In China hat die Erde mit einer Stärke von 7,1 Punkten auf der Richterskala gebebt. Mit dieser Skala kann die Erdbebenstärke weltweit einheitlich bestimmt werden. Sie ist nach dem amerikanischen Geophysiker Charles Francis Richter benannt.

Der Seismologe arbeitete die Skala 1935 speziell für Kalifornien aus. Der angegebene Wert (Magnitude) kennzeichnet die Stärke der Bodenbewegung. Jeder Punkt bedeutet etwa eine Verzehnfachung der Bebenstärke. Die Richterskala wird allerdings nur noch eingeschränkt verwendet, auch weil das Verfahren nur bei Erschütterungen in der Nähe der Messstationen zuverlässige Werte liefert.

Mittlerweile werden mehrere Skalen parallel verwendet. Derzeit gilt die sogenannte Momentmagnitude als bestes physikalisches Maß für die Stärke eines Bebens. Die meisten Skalen ergeben zumindest bei schwächeren Beben ähnliche Werte.

Sie messen die Erdstöße wie die Richterskala in Form einer Magnitude, erlauben jedoch eine genauere Differenzierung bei schweren Beben. Weltweit treten jährlich etwa 50 000 Beben der Stärke drei bis vier, 800 der Stärken fünf oder sechs und ein Großbeben der Stärke 8 auf.

China / Erdbeben
14.04.2010 · 10:04 Uhr
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