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Republikaner drängen Obama zu Entscheidung über Afghanistaneinsatz

Washington (dts) - US-Präsident Barack Obama sieht sich einem immer stärkerem Druck der Republikaner im Hinblick auf den Einsatz amerikanischer Truppen in Afghanistan gegenüber. Die Oppositionellen wollen eine schnelle Entscheidung Obamas über eine Truppenaufstockung. General Stanley McChrystal hatte 40000 zusätzliche US-Soldaten für Afghanistan gefordert. Das stößt jedoch in den Reihen der Demokraten auf Ablehnung, im Falle einer Entscheidung für eine Aufstockung der Truppen müsste Obama offenbar mit Widerstand aus der eigenen Partei rechnen. Obama sagte gegenüber der "New York Times", er wolle die Zahl der US-Soldaten jedoch auch nicht reduzieren, da der Einsatz am Hindukusch sonst den Charakter einer reinen Terroristenverfolgung annehmen würde. Während Obama angekündigt hatte, einen Entschluss nicht überstürzt fassen zu wollen, erklärte der Republikaner John McCain, der Präsident müsse der Forderung nach weiteren Truppen "so schnell wie möglich" nachkommen. Dabei berief sich McCain auf ein Ersuchen von McChrystal, demzufolge der Einsatz innerhalb eines Jahres scheitern werde, sollten keine weiteren Soldaten entsendet werden. Unterdessen hat auch Pakistan einen weiteren Einsatz von US-Truppen in Afghanistan befürwortet, er bedeute eine "langfristige Vision" zur Stabilisierung der Region. Obama will nach Angaben der Regierung in den nächsten Tagen "konsequent und überlegt" vorgehen und bereits heute die Beratungen mit der Militärführung fortsetzen.
USA / Afghanistan / Krieg
07.10.2009 · 09:31 Uhr
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