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Report: Die Pop-Welt trägt Trauer

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San Francisco (dpa) - Die Pop-Welt trägt Trauer. Eine ihrer größten Ikonen, Michael Jackson, ist schon mit 50 Jahren gestorben. Die Nachrichten schlugen wie Bomben im Minutentakt ein: Michael Jackson erleidet Herzstillstand, Michael Jackson im Koma, Michael Jackson ist tot.

Erst wenige Stunden zuvor hatte die Nachricht vom Tod der krebskranken Schauspielerin Farrah Fawcett Hollywood in Trauer gestürzt. Dann das plötzliche Ableben des «King of Pop» - viele wollten es anfangs nicht glauben. Doch nach Stunden des Bangens, ob der zerbrechliche Star vielleicht doch nur einen Schwächeanfall erlitten hatte, gab es Gewissheit: Jacksons Herz schlug nicht mehr.

Rettungssanitätern zufolge atmete der 50-Jährige schon beim Eintreffen der Ambulanz nicht mehr, berichtete die «Los Angeles Times». Wiederbelebungsversuche seien vergeblich geblieben. Er war von seinem Haus in Los Angeles mit einem Notarztwagen in das nahe gelegene UCLA Medical Center in Los Angeles gebracht worden. Anonyme Quellen sagten dem Internetdienst «Tmz.com», dass Jackson zu diesem Zeitpunkt schon im Koma lag, aus dem er nicht mehr erwachte.

Vor dem Krankenhaus versammelten sich nach Bekanntwerden des Todes von Jackson Hunderte von Menschen. Trauernde Fans und Reporter warteten auf eine Mitteilung der Ärzte, was sich in den letzten Minuten im Leben der Musikikone abgespielt hatte. Viele in der Menge weinten, andere summten seine Songs. In Fernsehinterviews erinnerten sie sich an das erste Mal, als sie «Thriller» hörten und die ersten Versuche, Jacksons legendären Moonwalk zu imitieren.

Auch vor dem Haus des Sängers in dem Stadtviertel Holmby Hills trafen trauernde Fans ein, die sich bestürzt und tief geschockt über den Tod ihres Idols zeigten. Der Sänger hatte die Villa erst vor einigen Monaten angemietet, berichtete die «Los Angeles Times», um sich in Kalifornien auf eine geplante Comeback-Tour in London vorzubereiten. Die Konzertserie sollte Mitte Juli beginnen.

«Ich bin absolut geschockt von dieser tragischen und unerwarteten Nachricht», sagte der Musikproduzent Quincy Jones. «Dass Michael uns so plötzlich und in einem so jungen Alter weggenommen wurde, da fehlen mir die Worte.» Jackson Ex-Ehefrau Lisa-Marie Presley drückte ihren «großen Schock» und ihr Mitgefühl für Jacksons Familie und seine Kinder aus. Ihre Mutter Priscilla Presley sprach von einem «tragischen Verlust».

Familienangehörige eilten zu dem UCLA Medical Center in Los Angeles. Jacksons Vater Joe hielt sich am Donnerstag in Las Vegas auf. «Es geht ihm nicht gut», zitierte «Tmz.com» zunächst den Vater des Sängers, der telefonisch Auskunft gab. Er warte auf eine Nachricht seiner Frau, sagte der Jackson-Patriarch. Michaels Schwester La Toya sei weinend in das Krankenhaus gelaufen, hieß es später.

Musik / Leute / USA
26.06.2009 · 07:02 Uhr
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