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Report: Angespannte Ruhe in Tripolis

Tripolis/Kairo/Tel Aviv (dpa) - Nach der Gewalt und dem Blutvergießen vom Freitag herrscht in der libyschen Hauptstadt Tripolis angespannte Ruhe. Geschäfte und Banken blieben auch am Samstag geschlossen. Auch in den Schulen fiel entgegen einer offiziellen Ankündigung der Unterricht aus.

«Selbst wenn sie geöffnet würden, hat jeder Angst, seine Kinder in die Schule zu schicken. Wir hören den ganzen Tag über Gewehrschüsse», sagte ein Einwohner von Tripolis in einem Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Libyens Staatschef Muammar el-Gaddafi hat sich mit regimetreuen Einheiten in der Millionenmetropole am Mittelmeer verschanzt. Die Opposition spricht davon, dass Tripolis die letzte Bastion sei, über die der Gaddafi-Clan noch die Kontrolle habe.

Der arabische Fernsehsender Al-Dschasira berichtete am Samstagnachmittag, dass Gaddafis Sicherheitskräfte und Milizen selbst in einigen Stadtvierteln von Tripolis die Kontrolle entglitten sei.

«Wir haben keine große Angst vor dem Tod. Ich habe keine Angst, ich würde alle meine Söhne, meine Brüder und mich selbst für Libyen opfern», sagte eine Einwohnerin von Tripolis in einer Audio-Botschaft, die auf einer Internetseite der Opposition veröffentlicht wurde. Zugleich appellierte sie an die internationale Gemeinschaft zu helfen. «Es ist ein Desaster», sagt die Frau.

Unruhen / Libyen
26.02.2011 · 22:16 Uhr
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