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Regisseur François Ozon hatte als Teenager Mordphantasien

Berlin (dts) - Der Regisseur François Ozon sagte dem "Zeit-Magazin", bloß das Filmemachen habe ihn davor bewahrt, "zum Verbrecher zu werden": "Als Teenager habe ich in meinen Tagträumen meine Eltern getötet, immer und immer wieder", sagte Ozon. "Ich war sehr wütend, zerrissen, neurotisch, ich spürte dunkle, gewalttätige Kräfte in mir, die ich ausleben musste." In seinem ersten Kurzfilm habe er dann inszeniert, dass seine Eltern von seinem Bruder umgebracht wurden: "Meine Eltern haben sogar mitgespielt", sagte Ozon.

"Es war ihnen lieber, im Film getötet zu werden als in der Realität." Seitdem habe seine Arbeit, so Ozon, ihm häufig geholfen, seine "dunklen Sehnsüchte und Begierden auszuleben, ohne zum Verbrecher zu werden".
Vermischtes / DEU / Leute
13.11.2013 · 12:56 Uhr
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