News
 

Regierungs-Flugzeug mit toten Soldaten gelandet

Köln (dpa) - Ein Flugzeug mit den Särgen der drei in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten ist am Sonntag auf dem Flughafen Köln/Bonn gelandet.

Der Regierungs-Airbus, in dem auch Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) an Bord war, sei gegen 17.30 Uhr im militärischen Teil des Flughafens eingetroffen, sagte ein Sprecher der Luftwaffe in Köln. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erwartete das Flugzeug in Köln, sagte der Sprecher der dpa. Die drei Soldaten im Alter zwischen 25 und 35 Jahren waren am Karfreitag bei Gefechten mit radikal-islamischen Taliban nahe Kundus getötet worden.

Im Feldlager Kundus hatten die deutschen Soldaten am Sonntagmorgen Abschied von den getöteten Fallschirmjägern aus Niedersachsen genommen. Minister Niebel hatte seine Afghanistan-Reise um einen Tag verlängert, um an der Trauerfeier teilnehmen zu können.

Am Samstag waren bereits vier schwer verletzte Soldaten nach Deutschland geflogen worden. Zwei von ihnen wurden noch in der Nacht im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz operiert. Ihr Gesundheitszustand ist nach Bundeswehrangaben stabil. Am Rande der Kämpfe waren zudem sechs afghanische Soldaten durch irrtümlichen Bundeswehr-Beschuss ums Leben gekommen.

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
04.04.2010 · 21:44 Uhr
[4 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

 

News-Archiv

 
Diese Woche
23.05.2017(Heute)
22.05.2017(Gestern)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen