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Regierung: Norwegen nimmt rechtsextreme Bedrohung ernst

Oslo (dpa) - Norwegens Regierung will einem möglichen rechtsextremistischen Hintergrund für die zwei Anschläge auf den Grund gehen. Außenminister Jonas Gahr Støre sagte am Samstag bei einer Pressekonferenz in Oslo: «Das ist ein Phänomen, das wir sehr ernst nehmen müssen.»

Bei dem Bombenanschlag im Zentrum Oslos und einem Massaker auf einer Fjordinsel wenig später waren am Freitag mindestens 91 Menschen getötet worden.

Støre warnte vor voreiligen Schlüssen, weil die Polizei erst am Anfang ihrer Ermittlungsarbeit stehe. Der nach dem Massaker in einem Ferienlager für junge Sozialdemokraten festgenommene 32-jährige Norweger wird von den Fahndern und nach Medienangaben der rechtsradikalen Szene zugerechnet.

Der norwegische Außenminister sagte über seine eigene Reaktion: «Es ist eigentlich unmöglich zu glauben, dass ein Mensch so etwas tun kann.»

Terrorismus / Norwegen
23.07.2011 · 15:03 Uhr
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