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Regierung mahnt Energiekonzerne zur Vorsorge

Umgeknickte Strommasten nahe Münster im November 2005.Großansicht
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat die deutschen Energieversorger wegen des erwarteten extremen Winterwetters gemahnt, Krisenvorsorge zu treffen. Angesichts der möglichen erheblichen Schneemengen seien Ausfälle in den Übertragungsnetzen nicht ausgeschlossen.

So heißt es in einem am Freitag bekanntgewordenen Schreiben des Wirtschaftsministeriums an die Energieversorger. «Wir gehen davon aus, dass Sie - Ihrem gesetzlichen Auftrag entsprechend - die notwendigen Vorbereitungen treffen, um möglichen Gefährdungen der Sicherheit oder Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems (...) effizient entgegen wirken zu können», heißt es in dem Papier.

Darin verweist das Ministerium auch auf die Stromausfälle nach einem heftigen Wintereinbruch im Münsterland Ende November 2005. Damals fielen binnen 24 Stunden bis zu 50 Zentimeter Schnee. Unter der Last knickten dutzende Strommasten ein. 250 000 Menschen mussten tagelang ohne Strom und oft auch ohne Heizung ausharren. Nach diesen Erfahrungen hatten Bund, Länder, die Bundesnetzagentur sowie die Netzbetreiber eine Arbeitsgruppe Krisenvorsorge eingerichtet.

Wetter / Energie / Bundesregierung
08.01.2010 · 23:27 Uhr
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