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Regierung lobt Magna-Deal, Opposition bleibt skeptisch

Berlin (dts) - Nach dem gestern beschlossenen Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei Opel begrüßten Vertreter der Regierungsparteien den geplanten Verkauf. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bezeichnete den Einstieg von Magna als "erfreuliches Signal" an die Mitarbeiter von Opel. Bundeskanzlerin Merkel begrüßte die Entscheidung von General Motors (GM) und sagte, "Geduld, Zielstrebigkeit, auch Klarheit" der Bundesregierung hätten zu dem Ergebnis beigetragen. Vertreter der Oppositionsparteien hingegen blieben skeptisch. So meldete FDP-Chef Westerwelle in einem ZDF-Interview erhebliche Zweifel an der ausgehandelten Lösung an. "Ich fürchte, das dicke Ende kommt nach der Wahl", sagte der FDP-Vorsitzende. Zudem kritisierte Westerwelle, dass bisher alle Vertragsbedingungen "Geheimsache" seien. Der Einstieg von Magna sei nicht anderes als "eine Maßnahme zur Stärkung der eigenen Regierungsparteien bei der Bundestagswahl". Auch die Spitzenkandidatin der Grünen, Renate Künast, sprach im Zusammenhang mit dem Magna-Deal von "heißer Luft". Sie befürchte, dass man nach der Wahl ein "blaues Wunder" erleben werde. Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linkspartei, kritisierte, dass bislang niemand die Bedingungen von GM für den Kauf an Magna kenne.
DEU / Parteien / Bundestagswahl
11.09.2009 · 10:06 Uhr
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