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Regierung in Honduras schränkt Bürgerrechte weiter ein

Tegucigalpa (dts) - Die honduranische Regierung hat eine Notstandsverordnung erlassen, welche die Bürgerrechte der Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes erheblich einschränkt. Grund für diese Maßnahme, so der Fernsehsender CNN, seien die Unruhen, die sich nach der Rückkehr des gestürzten Präsidenten José Manuel Zelaya im Land ausweiteten. Die Notstandsverordnung verbietet den Honduranern ab sofort unangemeldete Kundgebungen und erlaubt der Polizei Festnahmen auch ohne richterlichen Beschluss, wenn die öffentliche Ordnung gefährdet ist. Der 57-jährige Zelaya war nach seinem Sturz am 28. Juni aus Honduras geflohen. Am 20. September kehrte er in sein Land zurück und befindet sich seit dem in der brasilianischen Botschaft in Honduras.
Honduras / Militär / Putsch
28.09.2009 · 17:10 Uhr
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