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Reform der Sicherungsverwahrung nimmt erste Hürde im Kabinett

Berlin (dpa) - Die Sicherungsverwahrung wird auf besonders gefährliche Schwerverbrecher wie Sexual- und Gewalttäter beschränkt. Das beschloss in Berlin das Bundeskabinett. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung ist damit abgeschafft. Straftäter, die wegen eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte aber nachträglich freikamen oder noch entlassen werden müssen, sollen so möglichst wieder weggeschlossen werden. Für psychisch gestörte Schwerkriminelle wird es spezielle Therapie-Einrichtungen geben.

Justiz / Sicherungsverwahrung
20.10.2010 · 12:14 Uhr
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