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Rechtsextremist als Zeuge im NSU-Prozess

Beate Zschäpe im Gerichtssaal zwischen ihren Anwälten Anja Sturm und Wolfgang Heer. Foto: Marc MüllerGroßansicht

München (dpa) - Im Münchner NSU-Prozess soll erneut der Thüringer Rechtsextremist André K. vernommen werden. Er gehörte in den 90er Jahren zur «Kameradschaft Jena» und anderen rechtsradikalen Gruppierungen, wo er auch mit Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zusammen war.

Diese bildeten laut Anklage die Neonazi-Zelle «Nationalsozialistischer Untergrund» (NSU). Auch nach dem Untertauchen des Trios hielt K. zunächst Kontakt mit den späteren mutmaßlichen NSU-Terroristen. Er war bereits im November im NSU-Prozess vernommen worden.

Prozesse / Terrorismus / NSU
05.02.2014 · 06:49 Uhr
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