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Rechtsextremismus: Innenministerium ordnete Aktenvernichtung an

Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium hat noch nach dem Auffliegen der Thüringer Neonazi-Terrorzelle NSU die Vernichtung von Akten zum Thema Rechtsextremismus beim Bundesamt für Verfassungsschutz angeordnet. Einen entsprechenden Bericht der «Stuttgarter Nachrichten» bestätigten Obleute des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags. Sie forderten einen sofortigen Stopp der Vernichtung von Akten, die für den Ausschuss relevant sein könnten. Die Akten hätten nichts mit der NSU zu tun, versicherte ein Sprecher des Innenministeriums.

Extremismus / Kriminalität / Verfassungsschutz
19.07.2012 · 11:18 Uhr
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