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Rebellen-Rat fordert Flugverbot über Libyen

An Deck des Flugzeugträgers USS Enterprise (CVN 65), der in den letzten Tagen näher an die libysche Küste versetzt wurde.Großansicht

Bengasi/Kairo (dpa) - Der von Aufständischen in Libyen gebildete Nationalrat hat am Samstag die internationale Gemeinschaft aufgefordert, eine Flugverbotszone über dem Land einzurichten.

Staatschef Muammar al-Gaddafi solle auf diese Weise daran gehindert werden, «sein eigenes Volk zu bombardieren», verlautete aus Kreisen der Aufständischen in der östlichen Metropole Bengasi. Ein Eingreifen ausländischer Truppen auf libyschem Boden werde hingegen strikt abgelehnt. Dem Nationalrat gehören 31 Komitees aus «befreiten» Städten an. Das Gremium tagte am Samstag erstmals an einem geheimen Ort in Bengasi.

Der Nationalrat wurde von dem ehemaligen Justizminister Mustafa Abdul Dschalil initiiert, der nach Ausbruch der Revolte dem libyschen Diktator seine Gefolgschaft aufgekündigt hatte. Auf der Sitzung am Samstag ernannte das Gremium den Spitzendiplomaten Abdulrahman Schalgam zum «legitimen Repräsentanten Libyens bei den Vereinten Nationen». Schalgam war bis Ende Februar offizieller Botschafter Libyens bei den UN, ehe er den Posten aus Protest gegen Gaddafis blutige Unterdrückungspolitik niederlegte und sich den Rebellen anschloss.

Unruhen / Libyen
05.03.2011 · 21:50 Uhr
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