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Razzia gegen rechtsextreme Gruppe in Brandenburg

Potsdam (dts) - In Brandenburg sind am Dienstag 260 Polizisten bei einer Razzia gegen die rechtsextreme Gruppe "Widerstandsbewegung in Südbrandenburg" im Einsatz gewesen. Die Bewegung, die sich als "unsterblich" bezeichnet, ist vom Innenministerium verboten worden, weil sie sich gegen die Verfassung und den Gedanken der Völkerverständigung richte. Aufgefallen sind die Neonazis durch nächtliche Fackelmärsche, bei denen sie in schwarz gekleidet und mit weißen Masken vermummt durch Kleinstädte in ganz Deutschland zogen.

Vor allem die Internetseite, die noch nicht geschlossen wurde, macht die Ideologie der "Unsterblichen" deutlich: Ahnenkult, Sozialbiologie, Führerkult und Wahrung der "Germanischen Art". Am Nachmittag sollen auf einer Pressekonferenz nähere Angaben zum Verbot der Gruppe gemacht werden.
DEU / Kriminalität / Terrorismus
19.06.2012 · 13:33 Uhr
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