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Razzia gegen Autodiebe: 48 Verdächtige festgenommen

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Essen (dpa) - Die Polizei hat bei einer Großrazzia gegen eine internationale Bande von Autodieben und Hehlern in drei Bundesländern Dutzende Verdächtige festgenommen. Der Schwerpunkt lag im Ruhrgebiet.

Weitere Durchsuchungen nahm die Polizei in Niedersachsen und im Saarland vor. Der Schaden, den das kriminelle Netzwerk angerichtet haben soll, liegt nach Schätzung der Ermittler im Millionenbereich.

In Nordrhein-Westfalen schlugen Fahnder in Dortmund, Essen, Hamm und Lünen zu und durchsuchten Firmengelände und Privatwohnungen. Weitere Razzien fanden in Hannover, in Dörpen im Emsland und im Saarland statt. Den Einsätzen gingen monatelange Ermittlungen voraus. Am Donnerstag rückten die Fahnder zeitgleich mit sechs Haftbefehlen aus.

Das Netzwerk soll Fahrzeuge in großem Stil aus verschiedenen Bundesländern und dem angrenzenden Ausland gestohlen haben. Teilweise seien erbeutete Autos und Fahrräder vor dem Transport in Einzelteile zerlegt worden, sagte ein Sprecher der federführenden Polizei in Essen. Die Beamten stellten zahlreiche Wagen, Gabelstapler, Aufbruchwerkzeuge, Diebesgut und Bargeld sicher.

Im Ruhrgebiet kam es allein zu 39 Festnahmen, darunter vier mit Haftbefehl. In Niedersachsen fanden Durchsuchungen in acht Objekten in Hannover und Dörpen statt, acht Verdächtige wurden festgenommen, zwei mit Haftbefehl. Im Saarland nahmen die Beamten bei Durchsuchungen in zwei Objekten eine Person fest.

Die Polizei sprach von einer insgesamt erfolgreichen Aktion. Alle Haftbefehle seien vollstreckt worden. Für die Zukunft hätten sich zudem weitere Ermittlungsansätze ergeben.

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Kriminalität
28.11.2013 · 17:12 Uhr
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