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Razzia bei mutmaßlichen SS-Kriegsverbrechern wegen Massakers

Dortmund (dts) - Die Polizei hat mehr als 67 Jahre nach dem Massaker der Waffen-SS sechs Wohnungen in mehreren Bundesländern von Verdächtigen durchsucht. Sie sollen als Angehörige der Einheit "Der Führer" am 10. Juni 1944 am Massaker im französischen Ort Oradour-sur-Glane beteiligt gewesen sein. Die Verdächtigen leben in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Brandenburg.

Nach Angaben der Justiz haben sich die neuen Ermittlungen durch Hinweise aus der Stasi-Unterlagenbehörde ergeben. In den Akten seien die damals 18 und 19 Jahre alte Männer mit dem Massaker in Verbindung gebracht worden. Allerdings hätten die Durchsuchungen keine wesentlichen Beweismittel hervor gebracht. Bei dem Massaker wurden rund 642 Menschen ermordet.
DEU / Gewalt
05.12.2011 · 15:20 Uhr
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