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Ratifizierung im US-Senat könnte schwierig werden

Kapitol in WashingtonGroßansicht
Washington (dpa) - Die Ratifizierung des neuen START-Vertrages im US-Senat könnte schwierig werden. Zwar gibt sich die Regierung optimistisch, das Vertragswerk bis Ende des Jahres durchs Parlament zu bringen. Bereits in wenigen Wochen soll die Diskussion beginnen.

Doch damit die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit von mindestens 67 der 100 Senatoren-Stimmen zustande kommt, müssen auch zumindest 18 Republikaner und Unabhängige zustimmen.

Zwar blieb der große Aufschrei der oppositionellen Republikaner gegen die neue Abrüstungsvereinbarung bislang aus. Doch im November stehen in den USA Kongresswahlen an, was die Republikaner - wie bereits bei der Gesundheitsreform - zu einer wahltaktisch motivierten Radikalopposition veranlassen könnte.

Ratifizierungen von Abrüstungsverträgen waren auch in der Vergangenheit nicht immer Selbstläufer: 1999 scheiterte Präsident Bill Clinton mit einem Atomteststopp-Vertrag; lediglich 48 Senatoren stimmten damals zu.

Verteidigung / USA / Russland
08.04.2010 · 23:38 Uhr
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