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Räumung von jüdischer Siedlung Migron im Westjordanland begonnen

Jerusalem (dpa) - Die Räumung einer der größten «wilden» Siedlungen im Westjordanland hat begonnen. Ein israelischer Polizeisprecher sagte, mehr als zehn von 50 jüdischen Familien hätten Migron bereits freiwillig verlassen. Die Polizei habe angefangen, in der Siedlung nördlich von Ramallah Räumungsbefehle zu verteilen. Israels höchstes Gericht hatte entschieden, die Siedlerfamilien müssten Migron bis Dienstag verlassen. Zur Begründung hieß es, die Häuser seien auf palästinensischem Privatland gebaut worden.

Konflikte / Nahost
02.09.2012 · 08:53 Uhr
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