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Rätsel um Kiel-Botschaft in Drohvideo

Segelhochburg Kiel: Warum die El Kaida ausgerechnet die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt verschonen will, gibt den Ermittlern Rätsel auf.Großansicht
Berlin/Kiel (dpa) - Eine Passage zur Stadt Kiel in einem Drohvideo des mutmaßlichen El-Kaida-Terroristen Bekkay Harrach gibt Rätsel auf.

Nachdem der 32 Jahre alte Islamist Deutschland ein «böses Erwachen» nach der Bundestagswahl androht, wenn die Bundeswehr nicht sofort aus Afghanistan abgezogen wird und Muslimen dazu rät, sich nach der Wahl aus der Öffentlichkeit fernzuhalten, kommt er plötzlich auf die Stadt im Norden zu sprechen. «Die Stadt Kiel bleibt unabhängig davon, wie lange der Konflikt in Deutschland dauert, eine sichere Stadt. Dafür stehe ich mit meinem Namen», sagt Harrach.

Der Terrorexperte Berndt-Georg Thamm hält die Botschaft für einen Teil der «psychologischen Kriegsführung» des Islamisten, der sich seit Jahresbeginn bereits mit vier gegen Deutschland gerichteten Videos zu Wort gemeldet hat. «Es geht darum, Verunsicherung zu schaffen», sagte Thamm der Deutschen-Presse-Agentur dpa. «Jeder rätselt jetzt, was das mit Kiel soll.» Über persönliche Kontakte des aus Bonn stammenden Mannes in die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt sei bisher eigentlich nichts bekannt.

Terrorismus / Bundestag / Wahlen
20.09.2009 · 15:28 Uhr
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