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Radioaktives Jod im Meerwasser vor Atomruine Fukushima

Tokio (dpa) - Im Meerwasser vor der Atomruine Fukushima ist eine sehr hohe Konzentration von radioaktivem Jod entdeckt worden. Die Strahlung habe weit mehr als das 3000-fache des zulässigen Werts erreicht, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Einsatzkräfte versuchen unter kaum erträglichen Bedingungen, das AKW zu kühlen. Nach Experteneinschätzung kann es Monate dauern, bis eine Kernschmelze endgültig abgewendet ist. Nach Einschätzung der Atomenergiebehörde IAEA ist die Lage in Fukushima weiter sehr ernst.

Erdbeben / Atom / Japan
30.03.2011 · 04:50 Uhr
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