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Radioaktives Cäsium ausgetreten - Kernschmelze droht

Brennende Häuser in der Präfektur Fukushima. Foto: Kyodo/MAXPPP

Tokio (dpa) - In der Nähe des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist radioaktives Cäsium festgestellt worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag unter Berufung auf die Atomsicherheitskommission. Es sei möglich, dass in dem Reaktor eine Kernschmelze ablaufe.

Es sei jedoch derzeit nicht notwendig, den Evakuierungsradius um das AKW von zehn Kilometern zu vergrößern, meldete der Fernsehsender NHK unter Berufung auf die Atomsicherheitsbehörde. Wichtig sei, dass der Reaktor weiter abkühle, zitierte NHK einen Atomexperten. Gelinge dies nicht, könne weiterer Brennstoff schmelzen.

Der Betreiber des AKW habe daran gearbeitet, den Druck aus dem Reaktorgehäuse abzulassen, um eine Kernschmelze zu verhindern, so Kyodo. Trotz dieser Maßnahme seien ungewöhnlich hohe Radioaktivitätswerte in und um das AKW festgestellt worden.

Erdbeben / Atom / Japan
12.03.2011 · 07:53 Uhr
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