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Radioaktives Cäsium ausgetreten - Gefahr von Kernschmelze

Tokio (dpa) - In der Nähe des beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist radioaktives Cäsium festgestellt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Atomsicherheitskommission. Es sei möglich, dass in dem Reaktor eine Kernschmelze ablaufe. Es sei jedoch derzeit nicht notwendig, den Evakuierungsradius um das AKW von zehn Kilometern zu vergrößern, berichtet der Fernsehsender NHK unter Berufung auf die Atomsicherheitsbehörde. Wichtig sei, dass der Reaktor weiter abkühle. Gelinge dies nicht, könne weiterer Brennstoff schmelzen.

Erdbeben / Atom / Japan
12.03.2011 · 07:29 Uhr
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