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Qinghai - karges Bergland im Westen Chinas

Die chinesische Provinz Qinghai ist mit 720 000 Quadratkilometern etwa doppelt so groß wie Deutschland.Großansicht
Hamburg (dpa) - Karge Grassteppe mit großen Salzseen und bis zu 5000 Meter hohe Berge prägen weite Teile der abgelegenen chinesischen Provinz Qinghai. Mit 720 000 Quadratkilometern ist das Gebiet etwa doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur 5,1 Millionen Einwohner.

Die Provinz im Westen der Volksrepublik grenzt an die Unruhe- Regionen Tibet und Xinjiang. Besonders im Westen Qinghais ziehen noch viele Tibeter, Mongolen und Angehörige anderer nationaler Minderheiten als Nomaden mit Yak- und Schafherden durchs Land.

Trotz Bodenschätzen wie Erdöl, Kohle, Blei und Zink ist die Provinz noch weitgehend agrarisch geprägt. Auch wenn Landwirtschaft bis in 3000 Meter Höhe möglich ist, sind die Ernten im trockenen Klima mit kurzen Sommern wenig ertragreich. Die Provinz gilt aber als ein Zentrum der Viehzucht in China und liefert Wolle, Fleisch und Leder in andere Teile der Volksrepublik.

Erdbeben / China
14.04.2010 · 22:46 Uhr
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