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Putin will weitere Eskalation vermeiden

Moskau/Berlin (dpa) - Kremlchef Wladimir Putin hat angesichts zunehmender Spannungen auf der ukrainischen Halbinsel Krim dazu aufgerufen, eine weitere Eskalation der Situation im Nachbarland zu vermeiden.

Bei Telefonaten mit westlichen Staatenlenkern wie Bundeskanzlerin Angela Merkel habe der russische Präsident betont, dies besitze «absolute Priorität». Das teilte der Kreml in Moskau mit.

Merkel habe ihre Sorge wegen einer möglichen Destabilisierung des Landes, wie Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mitteilte. Es gelte, jeden Schritt zu vermeiden, der zu einer Eskalation beitragen könnte. Auch mit Blick auf die Krim warb sie um Zurückhaltung. Zudem sollten Angebote, die internationale Organisationen zur Lösung von Streitfragen und zur Intensivierung des Dialogs unterbreitet hätten, genutzt werden. Merkel und Putin vereinbarten, weiterhin engen Kontakt auch zum Thema Ukraine zu halten.

Außer mit Merkel habe Putin mit dem britischen Premier David Cameron und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy die Lage in der krisengeschüttelten Ex-Sowjetrepublik erörtert. Der russische Präsident sprach sich für eine schnelle Normalisierung der Lage aus.

Innenpolitik / Regierung / Ukraine / Russland
28.02.2014 · 18:32 Uhr
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