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Pussy-Riot-Prozess: Vorwürfe gegen Richterin

Die inhaftierten russischen Musikerinnen von  Pussy Riot klagen über zu wenig Schlaf und Essen. Foto: Maxim SchipenkowGroßansicht

Moskau (dpa) - Im umstrittenen Moskauer Prozess gegen drei Gegnerinnen von Kremlchef Wladimir Putin haben die Angeklagten der Richterin schwere Vorwürfe gemacht. Marina Syrowa würde Anträge der drei inhaftierten Künstlerinnen ignorieren, sagte Maria Aljochina von der Skandalband Pussy Riot.

Sie stellte erneut einen Befangenheitsantrag. Die jungen Frauen klagen über zu wenig Schlaf und Essen. Das Gebäude wurde unterdessen evakuiert. Es habe eine Bombendrohung gegeben, berichtete die Zeitung «Nowaja Gaseta» im Internet. Nach einem Punkgebet gegen Putin in einer Kirche drohen den Frauen wegen Rowdytums aus religiösem Hass sieben Jahre Haft.

Justiz / Menschenrechte / Russland
02.08.2012 · 10:19 Uhr
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