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Prozessmarathon gegen japanische Giftgas-Sekte geht zu Ende

Tokio (dpa) - Mehr als 16 Jahre nach dem Giftgas-Anschlag auf die Tokioter U-Bahn hat Japans Oberster Gerichtshof die Todesstrafe gegen ein führendes Mitglied einer Sekte bestätigt. Damit geht ein in der japanischen Rechtsgeschichte beispielloser Prozessmarathon zu Ende. Bei dem Anschlag mit dem Kampfstoff Sarin waren am 20. März 1995 zwölf Menschen ums Leben gekommen und Tausende verletzt worden. Der Drahtzieher dieser und anderer Morde mit insgesamt 27 Toten, der Sektengründer Shoko Asahara, war 2006 zum Tode verurteilt worden.

Prozesse / Sekten / Japan
21.11.2011 · 05:47 Uhr
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