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Proteste gegen angebliche Koranverbrennung durch US-Truppen

Kabul (dpa) - Tausende Afghanen haben sich vor dem US-Stützpunkt Bagram versammelt, um gegen die angebliche Schändung und Verbrennung des Korans zu protestieren. Sicherheitskräfte versuchten mit Warnschüssen, die Menge aufzulösen, sagte eine Sprecherin der Regierung der Provinz Parwan. Auf der US-Basis eingesetzte afghanische Arbeiter hätten angebrannte Koran-Exemplare mitgebracht. Daraufhin hätten fast 3000 Afghanen vor dem Feldlager protestiert. Die Internationale Schutztruppe Isaf räumte ein, dass Soldaten in Bagram muslimische Schriften «unangemessen entsorgt» hätten.

Konflikte / Afghanistan
21.02.2012 · 11:28 Uhr
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