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Protest gegen kurdische PKK - Polizisten verletzt

Deutsche Türken protestieren gegen GewaltGroßansicht

Stuttgart (dpa) - Bei einer Demonstration hunderter Türken gegen eine Eskalation des türkisch-kurdischen Konflikts sind am Sonntagabend in Stuttgart zehn Polizisten verletzt worden.

Wie ein Polizeisprecher am Montag berichtete, griffen mehrere Dutzend Kurden die friedliche, angemeldete Demonstration der Türken massiv an. Die Polizei geriet zwischen die Fronten. Ein Polizist sei wegen einer Verletzung am Auge dienstunfähig. Die anderen Beamten erlitten leichte Verletzungen. Ein weiterer Mensch fiel in die Glasscheibe eine Kaufhauses und verletzte sich.

30 Menschen, größtenteils Kurden, wurden nach Angaben des Polizeisprechers vorübergehend festgenommen. Gegen acht werde wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt oder Sachbeschädigung ermittelt.

Die türkischen Demonstranten waren am Sonntag auf die Straße gegangen, um sich gegen die verbotene kurdische Organisation PKK auszusprechen. Auslöser der Protestaktion war ein Anschlag im Südosten der Türkei vom Mittwoch. Dabei hatten kurdische Rebellen einen Armeekonvoi angegriffen und acht Soldaten sowie einen sogenannten Dorfschützer getötet.

Demonstrationen / Konflikte / Kurden / Türkei
22.08.2011 · 14:15 Uhr
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