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Prominente protestieren gegen rechtsextremen Aufmarsch in Dresden

Dresden (dts) - Für den Protest gegen den rechtsextremen Aufmarsch am 13. Februar in Dresden haben sich neben den Bürgern auch viele Prominente angekündigt. Den "Aufruf zum Friedensgebet für alle Menschen guten Willens" haben einem Bericht des "Tagesspiegels" zufolge bislang unter anderem Bundestagsvizepäsident Wolfgang Thierse (SPD), die rbb-Intendantin Dagmar Reim, der ehemalige Sprecher der Bundesregierung und jetzige Vorstandsvorsitzende des Vereins "Gesicht zeigen" Uwe-Karsten Heye sowie der Präsident der Akademie der Künste in Berlin, Klaus Staeck unterschrieben. "Wir halten es für absolut notwendig, dass die Zivilgesellschaft ihren Protest in Hör- und Sichtweite des Neonazi-Aufmarschs kundtut. Daher rufen wir in der Tradition der DDR-Friedensgebete alle diejenigen, die dieses Ziel teilen, zu einer Teilnahme an dem Friedensgebet auf", so die Organisatoren. Geplant ist ein Friedensgebet an mehreren Stellen in Dresden, das zu einer kilometerlangen Menschenkette führen soll. Für den 65. Jahrestag der Bombardierung der Stadt, den die NPD wiederholt zu Propagandazwecken nutzt, werden nach Angaben des Verfassungsschutzes mehr als 6500 Rechtsextremisten erwartet.
DEU / Extremismus / Proteste
13.01.2010 · 12:24 Uhr
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