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Professor der Universität Leipzig erhält Bundesverdienstkreuz

Münster (dts) - Prof. Dr. Alfons Kenkmann von der Universität Leipzig hat am Montag in Münster das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe überreichte dem Historiker mit internationaler Reputation die hohe Auszeichnung, welche sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im bildungspolitischen und kulturellen Bereich würdigt. Der 53-Jährige habe durch "seinen Einsatz für die historische und erinnerungskulturelle Aufarbeitung der deutschen Geschichte der letzten Jahrzehnte, welcher über das beruflich zu erwartende Engagement weit hinaus gegangen ist", sagte Lewe. Kenkmanns innovative Denkansätze und beharrliche Überzeugungsarbeit hätten es ermöglicht, "mittels historisch-politischer Bildungsarbeit auch jüngere Generationen für geschichtliche Vorkommnisse zu interessieren". In der Begründung für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes wurden auch seine Leistungen im Bereich der Gedenkstättenarbeit und bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus hervorgehoben. Neben seiner seit 2003 ausgeübten Tätigkeit als Professor für Geschichtsdidaktik am Historischen Seminar der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften der Universität Leipzig fungiert der Kenkmann als Vorsitzender des Arbeitskreises für NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen und ehrenamtlichen wissenschaftlicher Berater verschiedener Institutionen.
DEU / Gesellschaft
23.08.2010 · 11:48 Uhr
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